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| desierto de atacama |
Nun, zumindest mit letzterem sollte ich Recht behalten. Na gut, an Kamele und Pyramieden habe ich jetzt nicht unbedingt gedacht, aber viel mehr als Sand hbe ich eigentlich wirklich nicht erwartet.
Damit lag ich zwar nicht hundertprozentig falsch, aber es stellte sich recht bald heraus, dass die ATacama Wüste im Norden Chiles noch weitaus mehr zu bieten hat, als ich jemals erwartet hätte.
Die Atacama ist die tockenste Wüste der Welt. Hier regnet es alle Jubeljahre einmal (im vergangenen Jahr war eines dieser Jahre, allerdings wurde hier darüber nicht so viel gejubelt).
Wir waren mit einer Gruppe von 35 Rotary-Austauschschülern vom 8. bis zum 13.3. unterwegs und leider Gottes wohl auch zum letzten Mal ... unsere letzte Reise ist vorbei :,(
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| Mathilde (fr), Sarah (nz), Malu (de), Wiebke (de) Morgan (US) ich |
Wir sind an jenem Dienstag also gegen Mittag in Calama angekommen. Von Sand war dort wirklich nicht viel zu sehen, eher einige Häuser, eine Mall und jede Menge Felsen und Gestein. Und Staub.
Wir bekamen die Möglichkeit Wasser und Snacks
einzukaufen und fuhren anschließend eine ganze Weile lang bis nach San Pedro de Atacama.
| das weiße Zeug sind Salzablagerungen o.O |
| living young and wild an free <3 |
| XD |
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| los quiero muuuuuucho!!! |
| Lamas! *-* |
Aber das frühe Aufstehen und die Kälte haben sichauf jeden Fall gelohnt! Die Gaysiere waren einfach unglaublich. An Orten wie diesen spürt man wieder, wie mächtig unser Planet ist, wie viel Kraft ihm innewohnt. Bis zum Sonnenaufgang spritzte Wasser aus den Öffnungen im Boden, dann irgenwann nur noch Dampf.
Ich habe mich dort oben fantastich gefühlt; Anderen ging es da leider nicht so und ihnen hat die Höhe doch ziemlich zu schaffen gemacht, so dass wir bald wieder zurück auf tiefere Ebenen
fahren mussten
Am selben Tag gingen wir ebenfalls Flamingos besuchen und hatten ausreichend Zeit um San Pedo genauer zu erkunden und Souveniers zu kaufen.
San Pedro ist die totale Touristenstadt. Wir haben dort auf mehr Englisch, Französisch und Deutschsprachige getroffen, als Spanischsprecher. Aber auch, wenn es doc recht überrannt ist; solltet ihr jemals in der Nähe sein ist ein Besuch es auf jeden Fall wert!!
| san Pedro de Atacama |
Man muss sich das vorstellen, wie einen Ausflug in einen Science-fiction Film. Überall fahren und stehen riesige, also ich meine gigantische!, Fahrzeuge herum, seltsae Gebäude und Konsturktionen, denen man beim besten Willen keine Funktion zuordnen kann und dann natürich dieses super tiefe Loch, dass sich plötzlich vor einem in der Erde auftut.
Das wiederum erinnert an eine Mischung aus Kometen-Einschlagskater und Amphietheater, da es wirklich tief runtergeht. Wie ein aufgerissener Schlund. Es war schon beeindruckend zu sehen, wozu wir Menschen fähg sind, aber auf der anderen Seite hat es mich echt traurig gestimmt ... und irgendwie schuldbewusst. Immerhin haben wir so einen einzigartigen Planeten und dann rauben wir ihn dermaßen schamlos aus. Dies ist eine der größten un bedeutendsten Minen weltweit und "schon" in fünfzig Jahren wird nichts mehr dort zu holen sein...
| Iquique bei Nacht |
Das Hotel, das Rotary für uns ausgesucht hat, wurde mehrheitlich als ziemlich "fancy" bezeichnet (hab leider gerade keine deutsche Übersetzung parat), es war aber auf jeden Fall richtig schön.
Am besten war die Dachterasse, von woaus man ganz Iquique und das Meer betachten konnte.
Noch am selben Abend sind wir zum Strand gegagen. Der nächste Tag hielt für uns einen Besuch in einer Geisterstadt bereit! Ich war einmal an einem vergleichbaren Ort, in Kroatien, aber dort, also in Kroatien, war es um einiges gruseliger, da es wirklich ein verlassener Ort war und hier wurde es dementsprechend als Touristenatraktion hergerichtet. Trotzdem sah es genauso aus, wie in den wild-west Filmen, wenn der Wind einsame Heuknäule durch die leeren Straßen weht ... Irgendwie schon ein bisschen gruselig ...
Nachmittags fuhren wir also zum Flughafen und um neun Uhr abends kamen wir schließlich in Santiago an, müde und erschöpft, aber am liebsten wären wir gleich nocheinmal gefahren.
Die Leute fragen mich, welche Reise mir am besten gefallen hätte. Die Osterinsel? Süden? Norden?
Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Süden und den Norden der Osterinsel vorziehe. Es gibt einfach viel mehr zu entdecken auf diesen Reisen (auch wenn ich unverndert verzaubet bin von dieser Insel). Aber zwischen fast-Antarktik und Wüste?? Ich habe keine Ahnung. Beide Ziele haben ihre einzigartige Schönheit, die mich durch und durch begeistert hat.
Die meisten Chilenos mögen den Süden mit Abstand lieber, was ich auch durchaus nachvollziehen kann, aber das liegt einfach daran, dass die Mehrheit von ihnen noch nie wirlich im Norden war, was ich widerum beim besten Willen nicht verstehen kann.
Ich glaube beinahe, diese Reise hat mir besser gefallen. Zunächst weil wir mehr unternommen haben und auch unternehmen konnten. Im Süden sind wir hauptsächlich aus dem Bus ausgestiegen um Fotos zu machen, zu staunen, zu frieren, um dann wieder einzusteigen.
Außerdem hat uns diese letzte Reise so unglaublich zusammengeschweißt! Ich bin so glücklich Chile mit so vielen tollen Menschen aus so vielen verschiedenen Ländern entdecken zu dürfen. Das ist ein so einzigartige Chance, für die ich so unendlich Dankbar bin!
Mama und Papa, ich liebe euch so sehr und ich bin so glücklich, dass ihr mir das alles so ermöglicht!!! Ihr seid die besten Elternder Welt!
Das ist generell so ein Thema. Am 16.7. geht mein Flieger und am 17.7. werde ich in Frankfurt landen. Bis dahin sind es kaum noch vier Monate! Ich freue ich schon sehr auf Daheim aber trotzdem will ich einfach nicht, dass dieses ALLES vorbei geht ... aber gut,
Ich wünsche euch frohe Ostern und nur das Beste,
Eure Ann-Kathrin




1 Kommentar:
Soooooo schöööööön!!!!!!!
Mama
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